Kamin- und Brennholz

Kamin- und Brennholz

Kamin- und Brennholz für Kamin und Ofen wird in unterschiedlichen Qualitäten angeboten. Manche Hölzer brennen länger und heißer als andere, somit steigt auch die Heizqualität. Deswegen, wenn man die Möglichkeit zwischen unterschiedlichen Holzarten hat, sollte man zu einer höheren Qualität zu greifen.

Harte Hölzer wie AhornEiche oder Obstholz sind die besten Brennhölzer im Sinne von Brennzeit und Hitzeentwicklung. Sie enthalten weniger Harz, und verbrennen damit sauberer als weichere Hölzer. Hartes Brennholz ist aber teurer als weiches Holz, und hinterlässt nach dem Brennen auch mehr Asche.

Weiche Hölzer wie BirkeFichte oder Kiefer sind als Brennholz am weitesten verbreitet und wesentlich günstiger als harte Hölzer. Weiche Hölzer brennen schneller als hartes Brennholz, und hinterlassen eine feinere Asche. Da Fichten- und Kiefernholz sehr viel Harz enthält, ist es nicht immer angenehm anzufassen. Durch das Verbrennen von weichen Hölzern entsteht sehr viel mehr Schlacke in den Rohren und im Schornstein.

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Infos zu Brennholz:

 

Brennholz ist der älteste Brennstoff der Menschen. Es wird bereits seit 400.000 Jahren genutzt. Zunehmend seit Beginn des 21. Jahrhunderts.

Holz unterliegt sein Aufbau und seiner Zusammensetzung Schwankungen da es ein Naturprodukt ist. Auswirken kann sich dieses auf den Heizwert oder dem Volumen. Absolut trockenes Laubholz hat beispielsweise einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg und der Heizwert von Nadelholz liegt bei 5,2 kWh/kg. Es gibt verschiedene Holzarten zu verheizen. Unterschiede gibt es im Heizwert, der Brenndauer und dem Nutzungskomfort (z.B. Geruch oder Flammenbild). Einen höheren Heizwert haben Laub- und Harthölzer. Nadelhölzer und Laubweichhölzer einen geringeren Heizwert.

Als sehr guter Energieträger für offene Kamine oder Kaminöfen eignen sich alle Laubharthölzer. Es brennt anhaltender und langsamer als Nadelholz. Da Laubhartholz etwas mehr Asche bildet werden in größeren Anlagen billigeres nadelholz bevorzugt.

 

Fichte wird oft in Grundöfen oder Vergaserkesseln verwendet. Es ist ein relativ schnell an- und abbrennendes Holz. Sie ist weit verbreitet und günstig zu erwerben. Durch das spritzen von Glut ist Fichte nicht für den offenen Kamin geeignet. Tanne ist kaum noch sortenrein zu erhalten. Es brennt ähnlich schnell wie Fichte verursacht aber deutlich weniger Funkenflug. Kiefer und Lärche haben eine weitaus bessere Qualität. Gerne für offene Kamine wird die Birke verwendet.

Da es keinen Funkenflug verursacht, ein schönes Flammenbild verursacht und angenehm riecht ist Birkenholz das klassische Kaminholz. Es brennt langsamer ab als Nadelhölzer. Ebenfalls als sehr gut geeignetes Kaminholz gilt die Buche. Sie weist eine gute Glutentwicklung auf und hat einen schönes Flammenbild. Der Heizwert ist hoch und die Funkenspritzer sind sehr gering.

Es ist ein sehr begehrtes Holz und eignet sich ebenfalls zum Räuchern von Lebensmitteln. Auch die Weißbuche und Hainbuche hat einen besonders hohen Brennwert. In allen Öfen einsetzbar ist die Eiche. Der Heizwert ist noch etwas höher und die Brenndauer noch länger als bei der Buche. Das schönste Flammenbild entwickelt neben der Birke die Esche. Da es kaum Funken spritzt ist es für offene Kamine gut geeignet.

 

 

 

Frisches Holz lagert mindestens einen, besser zwei Winter. Je höher der Wassergehalt des Geholzes ist, desto länger muss es lagern.