Holzbriketts

Holzbriketts

Holzbriketts sind eine Form von Holzbrennstoffen, die durch maschinelles Pressen von trockenen unbehandelten Holzpartikeln, beispielsweise Hobelspänen oder Sägemehlhergestellt werden. Die entstehenden Briketts haben mindestens einen Durchmesser von 25 Millimetern, kleinere Presslinge werden als Holzpellets bezeichnet. Die Briketts haben eine gleichmäßig hohe Dichte und einen einheitlichen Querschnitt, oft auch eine einheitliche Länge.

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Infos zu Holzbriketts:

Eine weitere Form von Holzbrennstoffen sind Holzbriketts. Diese entstehen durch maschinelles Pressen von unbehandelten trockenen Holzpartikeln ( Sägemehl oder Hobelspäne). Briketts haben einen einheitlichen Querschnitt, eine gleichmäßig hohe Dichte, eine einheitliche Länge und einen Durchmesser von mindestens 25 Millimetern.

Das Naturprodukt nimmt durch die hohe Verdichtung bei der Brikettierung das Brennverhalten von Braunkohle an. Sie haben einen geringeren Schwefelanteil als Braunkohle und erzeugt weniger Asche (100 kg Holzbrikettergeben unter 1 kg Asche).
In Europa gilt für Holzbriketts die Euronorm EN 14961 “Feste Biobrennstoffe-Brennstoffspezifikation und –klassen“.

Eine Ursache für den mit 4,8 kWh bis 5,5 kWh pro kg hohen Energieinhalt ist der niedrige Wassergehalt von 10 %. Zum Vergleich hat waldfrisches Holz einen Wassergehalt von 50 % ca. 2,5 kWh/kg und 1000 kg Holzbriketts entsprechen dem Energieinhalt von ca, 3 Raummeter trockenem Kaminholz.
Hartholz hat beim Brikett Vorteile gegenüber Weichholz. Der Nachteil von Weichhölzern ist der zu schnelle Abbrand und die Formstabilität. Das Brikett zerfällt schnell und der austretende Harzdampf kann nicht in normalen Kaminöfen vollständig verbrannt werden. Hartholzbriketts hingegen verbrennen sauberer und produzieren wenig Feinstaub.

Je fester und glatter die Oberfläche ist, desto länger die Brenndauer.